Monatsarchiv für April 2010

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Terminator Schwarzenegger gegen Killerspiele

terminatorArnold Schwarzenegger, ehemaliger Terminator und jetziger Gouverneur von Kalifornien macht sich für das Verbot von Killerspielen stark.
Bereits vor 5 Jahren war der Staat Kalifornien mit einem entsprechenden Verkaufsverbot für diese Gewaltspiele gescheitert.
Damals wurde argumentiert, dass Gewaltspiele Jugendlichen psychisch schaden und ihnen zudem antisoziales und dafür aggressives Verhalten einimpfen.
Kalifornien mit seinem Gouverneur Schwarzenegger forderte damals, dass jeder Händler, der solche Spiele an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft, 1.000 Dollar Strafe zahlen muss, da eine Selbstregulierung der Branche nicht funktioniert.
Man unterlag vor Gericht, da die wissenschaftlichen Argumente die Richter nicht überzuegen konnten.
Im vergangenen Jahr hat Arnold Schwarzenegger einen neuen Versuch gestartet und vom Supreme Court ein Grundsatzurteil in dieser Sache geformt.
Heute kam überraschend die Antwort vom Supreme Court, dass man sich der Sache annehmen werde.

Während das Anliegen Schwazeneggers durchaus nachvollziehbar ist, denn während Filme in den USA der FSK unterliegen ist das bei Computerspielen und sind sie noch so bluitg, nicht der Fall.
Nur das dafür der ehemalige Terminator Arnie Schwarzenegger kommen muss und dafür sorgen will, dass die amerikanische Jugend vor gewaltverherrlichten Computerspielen geschützt geschützt wird, ist schon toll.

Geschrieben von Thomas am 27. April 2010 | Abgelegt unter Internet | Kommentare deaktiviert

Die Mittelschicht muss zahlen

Die Mittelschicht zahlt  in Deutschland die Kosten des Sozialstaates und wird auch für die Kosten der Finanzkrise aufkommen müssen.
Der Spiegel online hat heute eine Darstellung von Mittelschicht und Elite gebracht, die den Nagel auf den Kopf trifft.

“Die Mittelschicht grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden – und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.”

Obwohl die “Mittelschicht” die meisten Wahlberechtigten stellen, wählen sie Parteien und Politiker die eindeutig eine andere Klientel bedienen.
Der Selbstbetrug wird der Mittelschicht leicht gemacht.
Die Reichen verschleiern ihren Wohlstand derart gekonnt, dass völlig unklar ist, wie reich sie wirklich sind.
Die Kosten für diesen Selbstbetrug sind groß.
Schon jetzt müssen Arbeitnehmer bis zu 53 Prozent ihrer Arbeitskosten als Steuern und Sozialabgaben abführen, während Millionäre ihre Einkünfte nur mit durchschnittlich 34 Prozent versteuern.

“Nur zu gern pflegt die Mittelschicht das Vorurteil, dass die Armen Schmarotzer seien. So meinen immerhin 57 Prozent der Bundesbürger, dass sich Langzeitarbeitslose “ein schönes Leben auf Kosten der Gesellschaft machen”. Aus dieser Verachtung für die Unterschicht entsteht eine fatale Allianz: Die Mittelschicht wähnt sich an der Seite der Elite, weil sie meint, dass man gemeinsam von perfiden Armen ausgebeutet werde.”

Genau in diese Richtung gehen auch die letzten Aussagen von Westerwelle zu den Harz IV Empfängern.
Westerwelle will den jungen Harz IV Beziehern innerhalb von 6 Wochen ein verpflichtendes Arbeits- oder Fortbildungsangebot machen.
Wer das Angebot nicht annimmt bekommt seine Leistungen drastisch gekürzt.

Damit kann er bei der arbeitenden Mittelschicht wieder punkten, letztlich aber profitieren die vermögenden Arbeitgeber und Unternehmer, die auf diese Art zusätzliche billige Arbeitskräfte erhalten.

Geschrieben von Thomas am 18. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Hausverlosung in München

Während die Hausverlosungen im Ausland durchaus legal sind, ist das in Deutschland anders, hier fallen sie unter unerlaubte Glücksspiele.
Das führte jetzt dazu , dass ein ehemalige Banker und jetztige Geschäftsführer einer Vermögensberatung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt wurde.

Volker Stiny (53) verurteilte das Münchner Landgericht wegen unerlaubten Glückspiels und Betrugs zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Dem Organissator der Hausverlosung  wird Betrug in 18294 Fällen vorgeworfen.
Stiny startete die Verlosung seines Hauses in Müchen bereits im Jahre 2008.
48000 Lose zu  je 19 Euro sollten unter das Volk gebracht werden.
Mit dem Los bekam man die Chance ein Haus in Baldham zu gewinnen, dass zu dieser Zeit einen Verkehrswert von ca. 570.000 Euro hatte.
Mit dem Losverkauf hätte er fast das doppelte eingenommen.
Bereits nach kurzer Zeit wurde ihm dei Hausverlosung gerichtlich untersagt und Stiny änderte den Modus.
Er machte aus der Hausverlosung ein Quiz, bei dem die zukünftigen Hauseigentümer vier Fragen richtig beantworten mussten.
Zu dieser Zeit hatte er aber bereits durch den Losverkauf über 400.000 Euro eingenommen.

Stiny will gegen das Urteil weiter vorgehen.
Sollte das Urteil gegen Stiny rechtskräftig werden, gehen die meisten Mitspieler leer aus.
Von den bereits eingenommen 405000 Euro hat Stiny fast alles verbraucht.
Nur 50000 Euro konnten die Ermittler sicherstellen. „Das ist die klassische Betrugsvariante“, sagte der Vorsitzende Richter Peter Noll.

Ob Hausverlosungen in Deutschland verboten bleiben oder wie im Ausland erlaubt werden, es sollte sich jeder darüber im klaren sein, dass es sich immer auch um Betrug handeln kann.

Auf der Webseite der Hausverlosung ist zur Zeit nicht viel zu erfahren. (www.winyourhome.de)

Geschrieben von Thomas am 18. April 2010 | Abgelegt unter gewinnspiele | Kommentare deaktiviert

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